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Obst, Gemüse und ein bißchen Käse
Genäht und gehäkelt, zum Kaufladen-Spiel
Arbeitsanleitung zum Nacharbeiten
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Einleitung:
Angefangen hat alles bereits vor ein paar Jahren, als mir Freunde eine
Plüschmaus schenkten und ich auch ja gut für sie sorgen sollte,
damals entstand die erste Käseecke aus Filz, damit die Maus nicht
verhungert.
Die Fortsetzung folgte 1995 vor Weihnachten, als eine Kollegin vom
Weihnachtsgeschenk ihrer kleinen Tochter berichtete. Die Kleine sollte
einen Kaufladen zu Weihnachten bekommen, da ich kurz zuvor in einer Zeitschrift
(1) eine Anleitung für genähte Äpfel
(als Dekorationsobjekte) gefunden hatte, bot ich ihr an ein paar Äpfel
zu nähen, was von meiner Kollegin gern akzeptiert wurde. Ich habe
es nicht bei den Äpfeln belassen und die Käseecke und einige
Bananen beigelegt.
Anfang 1996 habe ich beim Stöbern in einer Buchhandlung gehäkeltes
Obst gesehen, diese Idee wurde weiterverfolgt und so entstanden Zitronen,
Orangen, Grapefruits und Erdbeeren.
Die Kollegin berichtete mir weiterhin wie begeistert ihre kleine Tochter
von den weichen Früchten war und ich begann zu überlegen, ob
in einem Kaufladen nicht auch Gemüse verkauft werden sollte. Gesagt
getan (na, ja ganz so schnell nicht) und aus dem Apfelschnitt wurden Tomaten
entwickelt, hinzukamen noch Auberginen und Karotten.
Und in einer weiteren Aktion ein Blumenkohl und Fische.
Dies ist zur Zeit der Stand der Dinge, damit auch andere daran Freude
haben und vor allem Spaß beim Nacharbeiten, habe ich mich entschlossen
die Arbeitsanleitungen einmal ordentlich aufzuschreiben.
Im Jahr 2004 plante ich für meinen Stand am Kreativ Markt in Neu-Anspach auf die bereits vorhandenen Schnitte zurückzugreifen und dort Obst und Gemüse für den Kaufladen anzubieten. Dabei einstand der Schnitt für die Melonenviertel.
(1) Der Apfelschnitt stammt aus: CM Das Magazin
für creative Leute, Ausgabe 12/95, erschienen bei HCM-Verlags-GmbH,
Krebsmühle, Lorsbacher Str. 31 in D-65719 Hofheim.
Der Eingang zum Kaufladen